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Binance an der Spitze des Handelsvolumen-Rückgangs: Zentrale Börsen verzeichnen fünften Monat in Folge sinkende Liquidität

Binance an der Spitze des Handelsvolumen-Rückgangs: Zentrale Börsen verzeichnen fünften Monat in Folge sinkende Liquidität

Published:
2026-02-28 18:00:16
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Die zentralisierten Kryptowährungsbörsen erleben einen anhaltenden Abwärtstrend, der sich nun über fünf aufeinanderfolgende Monate erstreckt. Laut aktuellen Daten vom März 2026 führt Binance als weltweit größte Handelsplattform diesen Rückgang an. Der marktweite Einbruch im Oktober letzten Jahres hat diesen Trend weiter verschärft und zu einem signifikanten Abfluss von Liquidität sowohl in den Spot- als auch in den Derivatemärkten geführt. Obwohl der Januar 2026 eine gewisse, wenn auch bescheidene, Erholung zeigte, bleibt die allgemeine Marktstimmung weiterhin verhalten. Diese anhaltende Phase niedriger Handelsvolumina unterstreicht die aktuellen Herausforderungen im Kryptosektor und wirft Fragen zur kurzfristigen Marktdynamik auf. Für langfristig orientierte Investoren könnte diese Konsolidierungsphase jedoch potenzielle Einstiegschancen bieten, sobald sich klare Anzeichen einer nachhaltigen Trendwende abzeichnen.

Binance führt den Rückgang an, während zentralisierte Börsen den fünften Monat mit fallenden Volumina verzeichnen

Zentralisierte Kryptowährungsbörsen meldeten einen fünften aufeinanderfolgenden Monat mit rückläufigen Spot-Handelsvolumina, wobei Binance an der Spitze des Abschwungs steht. Der Marktcrash im Oktober verschärfte den Trend und löste einen Liquiditätsabfluss sowohl in Spot- als auch in Derivatemärkten aus. Während der Januar eine bescheidene Erholung brachte, bleibt die breitere Zwölfmonatstrajektorie bärisch.

Die Dominanz von Binance im Spot-Handel schwindet weiter und macht nun nur noch 20 % des Gesamtvolumens aus – ein deutlicher Rückgang gegenüber früheren Niveaus. Kapital ist zu kleineren Börsen migriert, die gemeinsam 68 % der Spot-Aktivitäten auf sich vereinten. Die Plattform bleibt ein Hub für BTC- und ETH-Einzahlungen, aber die Handelsaktivität stagniert, wobei die meisten Transaktionen während flüchtiger Preiserholungen stattfinden.

Altcoin-Handelspaare scheinen den Kapitalabfluss aus den Spot-Märkten voranzutreiben. Diese Verschiebung spiegelt eine breitere institutionelle Vorsicht wider, da Market-Maker ihre Exposition angesichts anhaltender Volatilität reduzieren.

Richter blockiert Binance's Schiedsverfahrensantrag – Vor-2019-Kryptoansprüche bleiben vor US-Gericht

Ein Richter in Manhattan hat den Versuch von Binance abgelehnt, US-Investoren mit Ansprüchen aus der Zeit vor 2019 in ein Schiedsverfahren zu zwingen. Das Gericht entschied, dass die 2019 von Binance eingeführte Schiedsverfahrensklausel nicht rückwirkend anwendbar ist. Das Urteil unterstreicht die Notwendigkeit einer klaren, individuellen Benachrichtigung bei Vertragsänderungen – eine bloße Aktualisierung der Website reichte nicht aus.

Fünf Investoren aus Kalifornien, Nevada und Texas werfen Binance und CEO Changpeng Zhao vor, nicht registrierte Wertpapiere verkauft und als nicht registrierte Broker-Händler operiert zu haben. Der Fall, der 2022 abgewiesen, aber 2024 wieder aufgenommen wurde, kehrt nun in den Gerichtssaal von Richter Carter zurück.

Das Urteil setzt einen wichtigen Präzedenzfall: Die einseitige Einführung eines Schiedsverfahrens erfordert eine auffällige Benachrichtigung. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Binance aus dem Jahr 2017 enthielten überhaupt keine Schiedsverfahrensbestimmungen, und der 2019 eingefügte Verzicht auf Sammelklagen wurde für bereits bestehende Streitigkeiten als nicht durchsetzbar eingestuft.

Senator Warren leitet Untersuchung zu Binance-Compliance im Zuge der Überprüfung von Trump-Krypto-Verbindungen

Elf demokratische Senatoren unter der Führung von Elizabeth Warren haben formell Generalstaatsanwältin Pam Bondi und Finanzminister Scott Bessent aufgefordert, die Einhaltung der Vergleichsbedingungen von Binance aus dem Jahr 2023 zu untersuchen. Die 4-Milliarden-Dollar-Vereinbarung verpflichtete die Börse zur Implementierung von Anti-Geldwäsche-Maßnahmen und unterwarf sie der US-Aufsicht. Die Bedenken konzentrieren sich auf angebliche Rückschritte, wobei die Gesetzgeber Berichte über 1,7 Milliarden Dollar an potenziell nicht konformen Transaktionen anführen. Die Untersuchung erhält eine politische Dimension durch die Überprüfung der Verbindungen von Binance zur Trump-Familie und der kryptofreundlichen Politik der Regierung.

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